GoEast 2026 / Russland 🇷🇺 SPB Tag 1

Die erste Nacht in Sankt Petersburg war aufgrund der ewig langen Wartezeit an der Grenze natürlich eher kurz. Eher zufällig fand ich im Hotel eine unverschlossene Tür die mich direkt zum Schwimmbad führte, also statt joggen erstmal ein paar Bahnen geschwommen. Inzwischen war auch Hannes erwacht und wir konnten in den Tag starten, natürlich nicht ohne Frühstück. An der Grenze gab es gar nichts, also ernährten wir uns am Vortag ausschließlich von Keks und Sprudelwasser, entsprechend tief hing uns der Magen.

Aus Starbucks wurde Stars Coffee

Das Valo Ramada hat zwar auch Frühstück angeboten, allerdings zu recht überzogen wirkenden Preisen, weshalb wir in das gegenüberliegende Shopping Center gegangen sind und dort alle uns bekannten Ketten unter neuem russischen Branding fanden.

Burgerking auf russisch

Unser Frühstück gab es dann bei Биргер Кинг in der dritten Etage.

Wir kauften am Fahrkartenschalter 2 Fünftageskarten für die Metro (und alle anderen Busse und Straßenbahnen in der Stadt) und machten uns auf den Weg zum Winterpalast um einen Blick in die berühmte Eremitage zu werfen.

Eingangsportal der Eremitage

Schon der Treppenaufgang zu den Ausstellungen war so beeindruckend, dass es einem den Atem raubte. Wir suchten uns nur einzelne Räume und Künstler aus, sonst hätte dieser Ausflug mit Sicherheit den ganzen Tag verschlungen.

Nikolaus Marine Kathedrale

Hannes ausdrücklicher Wunsch war es mindestens 3 orthodoxe Kirchen in Sankt Petersburg zu besuchen und so fiel die erste Wahl auf die Nikolaus Marine Kathedrale, benannt nach dem Schutzpatron der Schifffahrt. Was wir nicht wissen konnten, war das genau zu der Zeit der höchste Geistliche des Hauses sein tägliches Gebet direkt neben uns abhalten würde. Es war sehr beeindruckend für uns, gerade wenn man so etwas noch nie zuvor erlebt hatte.

Tagesgebet in der Nikolas Kathedrale

Der weitere Spaziergang durch die Stadt führte uns zum Narva Triumphbogen und die daneben befindliche Metrostation Kirovsky, über die wir wieder zurück zur Bucharestkaya kamen, direkt neben unserem Hotel.

Der Narva Triumphbogen an der Kirowskaya

Der fehlende Schlaf vom Vortag und die gelaufenen Kilometer durch die Stadt forderten dann ihren Tribut. Wir fielen einfach nur noch ins Bett und freuten uns schon mächtig auf Tag 2 in dieser wunderschönen Stadt.